Gebrauchsanweisung für die Bretagne.

Kurzbeschreibung
Die Bretagne: rauh, felsig und winddurchtost. Hier haben die Kelten gelebt und die Gallier – weil es kein Römer je ausgehalten hätte. Behauptet Jochen Schmidt. Und er muß es wissen, denn er hat sich lange umgesehen, dort, wo die Artischocken herkommen, der Cidre und natürlich die Artus-Sage. Aber trotz aller Drachen und Feen, die in dem keltischen Land zwischen Wind und Wald zu Hause sind, ist auch in der Bretagne die Zeit nicht stehengeblieben. Was sich geändert hat, welche Sprache dort heute wirklich gesprochen wird und warum alle Bretonen dickköpfig und katholisch sind – das verrät Jochen Schmidt auf kurzweilige Weise.







habe das buch gelesen und fand es recht oberflächlich. bei den “gebrauchsanweisungen” erwarte ich soziologische informationen, den reiseführer kaufe ich mir extra. außerdem interessiert mich wenig, wer den autoren wo aufgenommen hat und wo er gejoggt hat. für mich würde es in den büchern darum gehen, was die leute tun, die männer, die frauen, die kinder. welche beziehung haben sie zur politik, zur kirche, wie und was arbeiten sie, unter welchen bedingungen leben sie, welche zeitungen werden gelesen, welche fernsehsender gesehen etc.
das alles gab es nicht in diesem buch. ich hatte darüber hinaus auch den eindruck, dass der autor gar nicht oft in der bretagne geweilt hat.